Osteopathie - Ganzheitliches Heilverfahren

Sie interessieren sich für die Osteopathie? Vermutlich, weil Sie unter anhaltenden Beschwerden leiden und mit den Ihnen bekannten Behandlungsformen keine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes erwirken können. Denn Beschwerden werden üblicherweise in der Schulmedizin durch geeignete Bildgebungen abgeklärt wie z.B. Röntgen, MRT, CT oder Sonographie. Je nach nachgewiesenen Strukturschäden richtet sich hieran im Anschluss die Therapie.

Nicht immer sind jedoch Beschwerden mit einem „sichtbaren“ Strukturschaden verbunden. Solche Beschwerden können Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme und Organe des Körpers sein. In der Osteopathie nennt man diese Funktionsstörungen. Die üblichen konventionellen Techniken sind für die Darstellung solcher Störungen bisher wenig geeignet. Die Osteopathie kann hierbei die Schulmedizin sinnvoll ergänzen!

Anwendung u.a. bei:

  • Beschwerden im Muskel-Skelett-System
  • Bewegungseinschränkungen, Blockaden
  • Atembeschwerden
  • Chronischen Schmerzzuständen
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen

Im Sport- und Rehacentrum Magdeburg erhalten Sie die Osteopathie immer kombiniert mit einer ärztlichen Untersuchung!

ÄRZTLICHE OSTEOPATHIE im Sport- und Rehacentrum Magdeburg

Wie funktioniert Osteopathie?

Besonderheiten & Mehrwert

  • Es wird ausschließlich mit den Händen sowohl untersucht als auch behandelt
  • Ganzheitliches Verfahren: Einbeziehung des gesamten Körpers
  • Beschleunigung der Regeneration von stressbedingten Verspannungen
  • Vorbeugung und Minimierung von Verletzungsrisiken
  • Fördern der Achtsamkeit
  • Anleitung zur Selbsthilfe und Steigerung der Eigenkompetenz

Bei der Untersuchung und Therapie setzt der Osteopath lediglich seine Hände ein. Durch Ertasten von Gewebeunterschieden und Bewegungen können solche Störungen aufgesucht und zugleich durch gezielte Grifftechniken behoben werden.

Osteopathen sind dabei keine alternativmedizinischen Wunderheiler. Sie haben gute Kenntnisse von Anatomie und Physiologie und haben es gelernt, ihre Hände so gut zu trainieren, dass sie biomechanische Funktionsstörungen im Körper ertasten und behandeln können. Dabei beschränkt sich der Osteopath nicht nur auf die Bewegung des Bewegungsapparates. Er bezieht alle Organe und Systeme mit ein, denn wo eine Bewegung und Dynamik eingeschränkt sind, sind auch Körperprozesse oft gestört und können Beschwerden auslösen. Indikatoren für solche Funktionsstörungen können erhöhte Spannungen im Körper sein, die Osteopathen ertasten können.

Da sich alle Strukturen des Körpers in Wechselbeziehung befinden, beschränkt sich der Osteopath somit nicht nur auf das dicke Handgelenk oder das schmerzende Knie, sondern ertastet die Spannungsverhältnisse und behandelt den Körper als ein Ganzes.

Bei einer Osteopathiebehandlung wird daher nicht ein einzelnes Symptom therapiert. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden zu beseitigen, die eine Krankheit begünstigen, sie herbeigeführt haben oder fortdauern lassen.  Dabei ist es in der Osteopathie nicht verwunderlich, dass der Ort eines Schmerzes und der Ort seiner tatsächlichen Ursache im Körper weit auseinander liegen können. Das liegt daran, dass Verletzungen über Spannungsketten weitere Beschwerden anstoßen können. Eine typische Schonhaltung löst bekanntermaßen Beschwerden an den Nachbargelenken aus.

Die ausführliche Anamnese, das Erfragen von Verhaltensmustern aber auch Unfälle können entsprechende Hinweis auf Auslöser geben. Somit kann die Osteopathie insbesondere in der Prävention von großer Bedeutung sein. Denn bevor eine ständige Spannung eine Blockade, eine Muskelverhärtung oder sogar „Spannungsketten“ auslöst, lassen sich Funktionsstörungen, also die Vorstufe von Schäden, leichter behandeln als die späten Schäden, damit der Körper seine komplexe Balance aufrecht erhalten kann.

Wie bekomme ich eine Kostenerstattung?

Die Osteopathie darf in Deutschland heilkundlich nur von Ärzten oder Heilpraktikern eigenständig praktiziert werden. Unser Osteopath ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit abgeschlossener Ausbildung in Manueller Medizin und Chirotherapie. Er hat eine abgeschlossene Fortbildung in osteopathischer Medizin und erfüllt alle Voraussetzungen zur Erbringung und Abrechnung von osteopathisch-manualtherapeutischen Behandlungen zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse.

Wie viele Behandlungen und in welcher Höhe diese von Ihrer Krankenkasse übernommen wird, hängt von ihrer Krankenkasse ab.
Sie erhalten von uns ein Privatrezept, sowie die Rechnung nach der Behandlung. Sie begleichen die Rechnung bei uns in Vorkasse und reichen anschließend die Unterlagen bei Ihrer Krankenkasse ein.

Zertifikat

Sollte Ihre Krankenkasse ein Zertifikat von unserem Osteopathen verlangen, so können Sie ihre Krankenkasse auf die Verbands-Website der DAAO verweisen, auf der Sie alle zertifizierten ärztlichen Osteopathen finden.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!